Büchervorstellung von „Lea und die goldene Kugel“ am 19.11.19 in Pullach bei München

Die Ecke, in der ich gleich meine Lesung halten werde, hat die Bibliothekarin liebevoll hergerichtet. Zum ersten Mal darf ich mein Kinderbuch über Achtsam-keit einem leibhaftigen Publikum vorstellen. Schreiben kann man viel, aber zu erleben, wie das Geschriebene aufgenommen wird, ist eine ganz andere Sache. So eine Lesung ist eine Art Crash-Test für Autoren und meine Spannung ist ent-sprechend groß.

Die Bücherei vor Ort, in Pullach im Münchner Süden, war sofort davon über-zeugt, dass ein Buch über Achtsamkeit Sinn macht und lud aktiv die Pullacher Bürger zu diesem Ereignis ein.

Ein rotes Hingucker-Sofa, eine Stellwand mit Illustrationen aus dem Buch und drei Tischchen zum Präsentieren, Abstellen und für die kleinen Geschenke, die die Kinder mit nach Hause nehmen dürfen, ist bereits vorbereitet.

Ein paar Minuten später kommen die ersten kleinen und großen Gäste.

Die Kinder nehmen auf bunten, runden Teppichen am Boden Platz, die Erwach-senen dahinter auf bequemen Stühlen, ich auf einem sehr exponierten Sofa.

Marie Laschitz© privat Nach einer kurzen Vorstellung durch die Bibliothekarin begrüße auch ich die Runde und beginne etwas aufgeregt zu lesen. Aber sofort spüre ich wieder den Boden unter den Füssen, denn die Kinder lauschen gespannt und auch die Erwachsenen sind mucksmäuschenstill.

Wir erleben gemeinsam, wie Lea die goldene Kugel findet und ihre wunderbare Wirkung entdeckt. Bei der ersten Übung konzentrieren sich alle ganz auf ihren Atem und entspannen sich. Es folgt das Kapitel über den Tiger in uns und die Kinder lernen, wie man gut mit seiner Wut umgehen kann. In der nächsten Übung lassen sich die Kinder genüßlich ein Apfelstück schmecken, ganz achtsam und bewußt. Im letzten Kapitel verschenkt Lea die Kugel an einen kranken Mitschüler. Sie weiß bereits, dass die goldene Kugel ist auch in ihr ist und ihr, wie ein Kompass, zeigt, was wirklich zählt.

Zum Abschied bekommen alle Kinder eine goldene Schelle zum Umhängen.

Zur Erinnerung daran, dass auch sie einen Schatz in sich tragen.