Anleitung 2 Kästen mit Stoffen

Anleitung 2 Kästen mit Stoffen

Kurzbeschreibung

Mit diesen beiden Kästen erhalten Sie zahlreiche St offe wie u.a. Seide und Jeans. Neben dem Benennen und Beschreiben der Stoffe ist es die Aufgabe, diese Stoffe zu gleichen Stoffpaaren zusammen zu legen.

Unser Material

Der Lieferumfang umfasst zwei Kästen im Maß von ca. 18 x 18 cm aus hochwertigem Holz, die zum Transport und Lagerung der Stoffe dienen, sowie zahlreichen Stoffquadraten in der Größe von 12 x 12 cm. Die Stoffe sind dabei sehr vielfältig, unter anderem dabei: Samt, Seide, Satin, Jeans und Cord.

Die Lernziele

• Verschieden gestaltete Oberflächen sollen als solche erkannt und benannt werden
• Förderung des Tastsinnes, insbesondere die Verfeinerung der Sensibilität in den Fingerspitzen
• Förderung der Feinmotorik
• Durch den Umstand, dass die Stoffpaare vielfach nicht exakt gleich, sondern nur sehr ähnlich sind (zum Beispiel grobes Leinen / feines Leinen), lernt das Kind strukturiert und in Kategorien zu denken.
• Wortlektionen zu grob / fein , hart / weich, dick / dünn etc.


Empfohlenes Alter: Ab 3 Jahren

Einführung und Grundübung

Je nachdem, ob die Kinder schon etwas älter sind oder bereits Erfahrung mit den Stoffkästen haben, wählt der Pädagoge eine mehr oder minder große Zahl an Stoffpaaren aus den Kästen aus. Die Pärchen werden dann getrennt und ein Set wird zunächst an die Seite gelegt. Er wählt dann eines der Stoffquadrate aus und zeigt den Kindern, wie er die Struktur des Stoffes erfühlt, indem er diesen zwischen Spitzen von Daumen und Zeigefinger nimmt und mit den Fingern am Stoff reibt.

Anschließend sind die Kinder an der Reihe und tun es dem Pädagogen nach.

Nun schließt der Pädagoge die Augen und nimmt ein Stoffquadrat aus dem ersten Set und ertastet Oberfläche und Struktur, dann nimmt er sich - nach und nach - die Stoffquadrate aus dem zweiten Set und „sucht“ jenes, welches zum Stoff des ersten Sets passt. Wiederum sind nun die Kinder an der Reihe.

Variationen, Erweiterungen und Ideen

• Nach und nach können alle Stoffquadrate in die oben beschriebene Übung aufgenommen werden.
• Nicht alle Stoffe unterscheiden sich stark voneinander, mache sind sich auch ähnlich und die Kinder können entscheiden, Gruppen von sich ähnlich anfühlenden Stoffen zu bilden.
• Der Pädagoge kann auch vorgeben, wie viele Gruppen einander ähnelnder Stoffe gebildet werden sollen. Dadurch lernen die Kinder jeweils grober oder feiner zu unterscheiden, wodurch auch vielfältige Wortlektionen entstehen können.
• Es wird nur ein Set benötigt. Ein Kind wählt zufällig eines der Stoffquadrate aus und betastet es. Dann nimmt es sich das nächste und erfühlt auch dessen Oberfläche. Empfindet es diese als gröber als die des ersten Stoffes, so legt es es rechts daneben, ist es feiner, kommt es an den Platz links vom ersten Täfelchen. Das Kind verfährt nun ebenso mit den restlichen Stoffen, so dass am Ende eine abgestufte Reihenfolge von fein nach grob vor dem Kind liegt.
• Als Erweiterung sehr gut umsetzbar: Kinder wählen einen Stoff aus und versuchen nun einen Gegenstand oder eine Oberfläche in ihrer Umgebung zu finden, die sie als möglichst genau so grob bzw. fein empfinden, vielleicht finden sie sogar gleichen Stoff (einfach: Jeans). Aus den unterschiedlichen Wahrnehmungen der Kinder kann sehr gut an den Begriffslektionen gearbeitet werden.

Wortlektionen

Entsprechend der unterschiedlich groben bzw. feinen Oberflächen ergeben sich Wortlektionen zu grob und fein, dick und dünn, weich und hart, glatt und rau. Ebenso zu den entsprechenden Komparativen und Superlativen sowie z.B. zu „gröber als....“ und „feiner als...“

Fehlerkontrolle

Durch ein neuerliches Ertasten der Oberflächen ist eine Fehlerkontrolle einfach und schnell möglich

Ihre Sicherheit

hochwertiges Holz aus umweltschonendem Plantagenanbau

CE gekennzeichnet

Konform der europäischen Norm EN71

 

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