Schriftspracherwerb mit Montessori


Schriftspracherwerb mit Montessori


Dieser Entwicklungsprozess ist ähnlich komplex wie der frühkindliche Spracherwerb und vollzieht sich stufenweise.

Das Kind bewältigt dabei folgende Aufgaben:

Erkennen der Form und der Anordnung der Buchstaben

Identifizierung eines Lautes mit einem Buchstaben

Lernen von einer Schreibung, die von der Lautung abweicht

Gliederung der Wörter in ihre Bestandteile und das Erkennen von Wortstämmen

Der Prozess des Lesens findet zunächst beim Kleinkind auf spielerische Weise statt. Das Kind nimmt ein Buch in die Hände und tut so, als ob es vorlesen würde. Dabei verändert es meistens seine Stimme und wirkt wie ein kleiner Schauspieler.

Später beginnt es, bestimmte Schriftzüge oder Logos eher intuitiv zu erfassen, als dass es sie liest. Besonders kurze und symmetrische Wörter prägen sich schnell ein und werden leicht wiedererkannt ( Otto, Uhu, Aha ).

Das Schreiben wird zunächst ebenso spielerisch nachgeahmt wie das Lesen.

Anfänglich in monotoner Zeichenfolge, variieren mit zunehmenden Alter die Zeichen bzw. Buchstaben, auch wenn sie offenbar noch keinen Sinn ergeben. Als Vorstufe des Schreibens freilich machen sie sehr wohl Sinn.

Der nächste Schritt besteht darin, die Schrift als Bedeutungsträger zu erkennen, was sich durch die richtige Reihung der einzelnen Buchstaben ergibt. Manche Wörter werden im Ganzen wiedererkannt und gelesen. Andere Wörter müssen buchstabiert und mühsam als Ganzes gelesen werden.

Eine große Hilfe für die Schüler beim Ersten Lesen und Schreiben ist das Alphabet mit Anlautbildern:

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