Montessori-Material bei Montessori-Lernwelten.de
Über Montessori Versand Datenschutz Datenschutz AGB Blog Kontakt
Montessori Material und Übungsblätter finden sie bei uns.

Suche



Montessori Lernwelten Blog

Grafomotorik - Übungen des praktischen Lebens
30.09.2016 10:28 von Montessori-Lernwelten.de
Kategorie: Pädagogik

von Tina Strobel

Vor allem Kinder, denen ihre Defizite und ihre Schwierigkeiten bereits durch Rückmeldungen aus ihrem Umfeld
oder durch eigene Beobachtungen bewusst geworden sind, benötigen fortlaufend Tätigkeiten in der Lebenspraxis.


Sie können so

  • an ihren Schwächen arbeiten,
  • alle Kernkompetenzen des Schreiblernprozesses aufbauen,
  • gleichzeitig einen wichtigen Teil für das Gelingen der Gemeinschaft beitragen,
  • Lob und Anerkennung für ihre Tätigkeiten erhalten,
  • ihren Selbstwert und ihr Selbstbewusstsein stärken und aufbauen.

Mit neuer innerer Stärke werden sie sich auch wieder trauen, an das Schreiben an sich zu gehen!
Natürlich wird das Kind in der lebenspraktischen Förderung dort abgeholt wo es momentan in seiner Entwicklung
steht.


Die lebenspraktischen Aufgaben entsprechend ausgewählt, strukturiert und aufgeteilt.
Es erhält vom Erwachsenen beim gemeinsamen Arbeiten liebevolle, bestätigende aber auch konsequente
Anleitung und Unterstützung.


Beispiele für lebenspraktische Förderung:

Obst und Gemüse schneiden, Geschirr spülen

Arbeiten an der Reibe, Bügeln, Wäsche machen

Boden wischen, Nüsse knacken

Tisch decken, Körperpflege

Schuhe putzen




weiterlesen...
Die Uhrzeit lernen in der Grundschule
20.09.2016 08:41 von Montessori-Lernwelten.de
Kategorie: Pädagogik

TICK TACK TICK TACK - die Uhr im Blick!

 von Tina Strobel

Das Beherrschen der Uhr hat einen hohen Stellenwert in der Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit des Kindes.

Einfach und effektiv können  die ganzen, halben und Viertelstunden isoliert  am Montessori Material eingeübt werden. Die farblich unterschiedlich gestalteten Karten stellen die Fehlerkontrolle dar, so kann das Kind nach einer individuellen Einführung durch den Pädagogen selbständig und unabhängig vom Erwachsenen arbeiten.  Aufbauend ist die Variante der digitalen Uhrzeit möglich.

Arbeitsmaterial zur UhrzeitGroße Lernuhr mit Standfuß

 

Die Uhrzeiten werden gelesen und danach an der großen Uhr eingestellt. Erst wird der Reihenfolge nach gearbeitet:

-zunächst volle Stunden

-dann halbe Stunden

-danach Viertelstunden

Sobald diese beherrscht ist  können die Karten auch durcheinander angeboten werden. Die Zeiger der großen Uhr sind zur besseren Orientierung zweifarbig gestaltet.

 

Spielerisch kann der Pädagoge immer wieder neue Aufgabenstellungen anbieten um die Inhalte mit Spaß und Freude zu vertiefen und zu festigen.

 

 

Eine Verschriftlichung der Arbeit ist durch die Erstellung eines eigenen Uhrenbüchleins mit Hilfe von Stempeln möglich. Stempeln macht Spaß und ermöglicht auch jüngeren Kindern ein ansprechendes Ergebnis - zusätzlich schult es die Kraftdosierung der Hand sowie die Hand/Auge-Koordination - ein tolles Angebot mit ganzheitlichem Förderinhalt.

 

TIPP: Zum besseren Verständnis können parallel die Bruchrechenkreise (ganz, halb, viertel) angeboten werden —so entsteht oft ein AHA-Effekt!

Bruchrechenkreise mit 2 Ständern - Montessori Material

 Ausschlaggebend für einen erfolgreichen Umgang mit der Uhr im Alltag ist die Übertragung des isoliert am Material Erlernten in den Alltag. Das heißt immer wieder das Kind auf Uhrzeiten im Tagesablauf aufmerksam machen um so die Übertragung herzustellen. Hier heißt es im Alltag üben, üben, üben! Und zwar lustvoll  mit verschiedenen Zeitmessgeräten wie der Sanduhr, der Eieruhr, dem Wecker, bis hin zum Bau einer eigenen Sonnenuhr! Natürlich ist das Tragen einer eigenen gut lesbaren Armbanduhr ein MUSS für kleine Uhrenkenner :-)

 

weiterlesen...
Protokollbogen für die Große Division
24.08.2016 10:24 von Montessori-Lernwelten.de
Kategorie: Materialien im Einsatz

Große Division

Die Große Division ist eines der spannendsten Materialien von Maria Montessori und viele
SchülerInnen arbeiten mit großer Begeisterung damit. Ich habe diesen Protokollbogen entworfen,
um die Schritte der Division zu strukturieren, eine Einführung durch die Lehrkraft ersetzt er
natürlich nicht. Nach Maria Montessori sollten nur die Ergebnisse der einzelnen Schritte
aufgeschrieben werden, leider konnte ich aber schon oftmals beobachten, dass SchülerInnen
damit überfordert waren. Sie verloren bei der Arbeit mit der Großen Division den Überblick und
verzweifelten schon beinahe. Deshalb begann ich den Protokollbogen einzusetzen.


Anhand der Beispielprotokolle können den SchülerInnen die Abläufe der Großen Division
schrittweise erklärt und zur weiteren Verwendung überlassen werden. Dafür sollte das Blatt vorher
laminiert werden, damit nicht zu viel Papier verbraucht wird.


Ich habe Spalten für den größtmöglichen Dividenden, Divisor und Quotienten gewählt. Für das
Umtauschen steht eine extra Reihe zur Verfügung. Muss einmal nicht umgetauscht werden, bleibt
sie einfach frei.In der Reihe "aufgeteilte Perlen" findet die eigentliche Division ihre Anwendung,
deshalb ist hier das Geteiltzeichen zu finden. Gibt es am Ende einen Rest, wird dieser in der
letzten Spalte notiert.


Die Geteiltaufgabe wird nochmals am Ende aufgeschrieben, da ja die Ergebnisse der einzelnen
Stellen zu einem Gesamtergebnis notiert werden müssen.


Begonnen wir wie üblich mit einem einstelligen Divisor und einem Dividenden, der für das Kind
verständlich ist.


Ich hoffe, die Beschreibung ist verständlich und gut nachvollziehbar.

Downloads:

Blanko-Vorlage

5-stellig/2-stellig Beispiel

6-stellig/2-stellig Beispiel

7-stellig/1-stellig Beispiel

7-stellig/2-stellig Beispiel


Über Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen, ebenso über Verbesserungsvorschläge......

weiterlesen...
Wortartensymbol-Aufkleber
19.04.2016 15:10 von Yvonne Busse
Kategorie: Neuheiten

Warum die Wortartenaufkleber eine sinnvolle Ergänzung sind

Die Bestimmung der Wortarten ist ein elementarer Lernbereich in Casa und Schule. Nach der ersten Einführung der Wortarten und dem Kennenlernen ihrer Funktionen, vertieft man sein Wissen und arbeitet intensiv zu den einzelnen grammatikalischen Einheiten.


Bei allen Arbeiten zu den Bestimmungen der Wortarten ist ein Material unerlässlich: die Wortartensymbole. Die Kinder legen die Symbole über die dazugehörigen Wörter, sie malen die Symbole in ihr Heft und bestimmen so zum Beispiel die Wortarten in eigenen Geschichten, sie stempeln Wortartensymbole über fremde Texte und vieles mehr.

Nun gibt es seit einiger Zeit auch Wortartensymbole zum Aufkleben. Diese kleinen Sticker werden einfach und mühelos vom Papier abgezogen und dahin geklebt, wo man gerade Wortarten bestimmt. Auf Übungsblättern und in Heften kann man so also besonders sauber, ordentlich und vor allem schnell Wortarten bestimmen. Während das Malen der Symbole viel Zeit in Anspruch nimmt, kann man mit den Wortartenstickern zügig arbeiten.

Nicht nur jüngere Kinder sind von den Wortartenaufklebern begeistert, sondern besonders die ältere Schüler schätzen das rasche und ordentliche Arbeiten.

Zudem haben sich die Aufkleber bei der Arbeit in integrativen Klassen bewährt. Die einfache Handhabung kommt vielen Kindern zu Gute und ermöglicht ihnen einen freudvollen Umgang mit dem Grammatikthema.


weiterlesen...
Die Prinzipien des Montessori-Materials
04.02.2016 10:07 von Yvonne Busse
Kategorie: Pädagogik

Das Montessorimaterial ist ein Kernstück der vorbereiteten Umgebung und folgt damit auch festgelegten Prinzipien. Egal, ob klassisches Material oder Ergänzungsmaterial, alle Materialien unterliegen diesen Prinzipien, um im Sinne Maria Montessoris während der Freiarbeit eingesetzt werden zu können.

Isolation der Eigenschaft

Der Fokus des Materials liegt auf einer einzigen Eigenschaft (z.B. der Größe, der Farbe oder der Beschaffenheit). Dieses Materialprinzip führt zu einer inneren Ordnung, zu einem geordneten Geist. Die isolierten Lerninhalte können so schneller erfasst und gelernt werden. Das Kind wird so nicht von einer Vielzahl von Reizen abgelenkt und kann sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Gliederung 

Die Materialien folgen sowohl einer vertikalen, als auch einer horizontalen Gliederung.

Unter der vertikalen Gliederung versteht man die allmählich zunehmenden Schwierigkeitsstufen eines Materials. So kann ein Material individuell, je nach Entwicklungsstand des Kindes, eingesetzt  werden. Das Kind wird durch das Material demnach nicht unterfordert, aber auch nicht überfordert.

Die horizontale Gliederung ermöglicht Parallelübungen und Variationen mit dem Material. So bleibt ein Lerngegenstand länger im Fokus und das Kind kann sich bei der Arbeit gut vertiefen. Ein  einzelnes Material kann daher mit zahlreichen Abwandlungen über einen längeren Zeitraum genutzt  und bearbeitet werden.

Selbstkontrolle

Die Selbstkontrolle ermöglicht dem Kind einen weitgehend eigenständigen Umgang mit dem Material. Durch die Fehlerkontrolle lernt das Kind sich unabhängig von einer Lehrperson selber einzuschätzen und sich seiner Fähigkeiten bewusst zu werden. Es gibt, je nach Material, unterschiedliche Fehlerkontrollen.

Begrenzung

Jedes Material ist genau einmal in der vorbereiteten Umgebung vorhanden. Kinder lernen so sich abzusprechen, zu warten, soziale Kontakte einzugehen, gemeinsam zu lernen und auch mal eigenen Bedürfnisse zurückzustecken .

Auch die Arbeitsflächen sind begrenzt (Tische, Teppiche). Die meisten Arbeiten werden auf einem Teppich verrichtet. Der Teppich dient dem Kind und den Mitschülern als Begrenzung und Rahmen für eine Materialarbeit.

Ästhetik

Montessorimaterial sollte stets ansprechend aussehen und einen hohen Aufforderungscharakter haben. Jedes Material hat seinen festen Platz im Raum und wird nach Beendigung einer Arbeit behutsam zurück gestellt. Mit den Lernmaterialien wird stets achtsam und pfleglich umgegangen. 

Aktivität

Das Material lädt zur Arbeit mit ihm ein. Es darf benutzt werden, d.h. berührt, beschaut, benutzt werden. Der natürliche Bewegungsdrang des Kindes wird berücksichtigt.

weiterlesen...
Wortarten üben
08.12.2015 21:16 von Yvonne Busse
Kategorie: Materialien im Einsatz

Kreativer Umgang mit Wortartensymbolen

Die Bestimmung der Wortarten gehört zur täglichen Arbeit eines Montessorilehrers dazu. Klassische Materialien gibt es viele, doch oft wecken diese nicht das Interesse der Kinder. Ein zeitgemäßer und situativer Umgang mit den Wortarten bringt Spaß und weckt die Neugierde der Kinder. Auch wenn die Kinder noch nicht alle Wortarten und ihre Symbole kennen, so können sie doch mit Gedichten und Liedtexten arbeiten. Oft kommt man dabei mit den Kindern in das Gespräch über eine Wortart. Nicht selten finden die Kinder bei einer solchen Arbeit gefallen an einer bestimmten Wortart und möchten diese nun erlernen oder näher beleuchten.

Schreibt man als Lehrkraft Liedzeilen oder Gedichte auf großformatiges Papier, kann man den Kindern eine Gruppenarbeit zum Thema ermöglichen. Auch hier finden oftmals interessante Gespräche über die Wortarten und ihre Funktionen statt. Man bespricht sich oder erklärt noch einmal und entscheidet sich dann gemeinschaftlich für eine Wortart. Das Malen der großen und bunten Symbole bereitet den Kindern noch zusätzlich Freude.

Man kann sich mit den Wortartensymbolen auch kleine Rätselaufgaben stellen.

Probieren Sie es doch einmal aus ;)


Für eine weihnachtliche Wortartenübung haben wir ein schönes Gratismaterial für Sie vorbereitet. 

https://www.montessori-material.de/tpl/download/Advent_WA_Blanko.pdf

https://www.montessori-material.de/tpl/download/Advent_WA_Loesung.pdf

weiterlesen...
Grundgedanken
23.11.2015 11:54 von Yvonne Busse
Kategorie: Pädagogik

Grundgedanken der Montessoripädagogik

Maria Montessori war eine beeindruckende Frau, die ihr Leben den Kindern widmete. Schon in ihrer Jugend musste sie für ihre Ziele und Wünsche kämpfen und so ging sie als einziges Mädchen auf ein naturwissenschaftliches Jungengymnasium. Auch später wählte sie nie den leichten Weg, sondern stand für ihre Überzeugungen ein. 1896 wurde sie für ihren Kampfgeist belohnt und wurde Italiens erste Ärztin. Sie spezialisierte sich auf Kinderheilkunde und arbeitete in einer Kinderpsychatrie. Dort wurde ihr bewusst, dass Kinder nicht nur untergebracht werden müssen, sondern dass Kinder Anreize brauchen um sich entwickeln zu können. Sie beschäftigte sich daraufhin mit den Werken von Seguin und Itard und knüpfte an deren Grundgedanken an. Darauf aufbauend entwickelte Maria ihre eigene Pädagogik und ihre didaktischen Materialien. 

Erzählung über das Leben der Maria Montessori

Montessori hat sich stets an den individuellen Bedürfnissen des Kindes orientiert und das Kind in den Mittelpunkt des Lernens gestellt. Aus ihrer Forschung und ihren Beobachtungen heraus, ergaben sich pädagogische Ziele, die auch in der heutigen Zeit noch höchsten Stellenwert genießen und in der täglichen Arbeit mit den Kindern umgesetzt werden. Marias wichtigster Grundsatz war, dass man dem Kind folgen und auf dessen Zeichen achten muss, denn nur so kann der Lehrer den individuellen Weg des Kindes erkennen und es auf diesem Weg begleiten. Sie hatte ein tiefes Vertrauen in die Kinder und in deren eigene Kräfte. Doch auch schon damals war das Kind nicht gänzlich „frei“ im Sinne von „laisser faire“. Durch die Materialien, die in der vorbereiteten Umgebung ihren Platz haben, ist ein gewisses Curriculum vorgegeben. In der Freien Arbeit wird das Kind von dem Lehrer begleitet und auch motiviert. 

Diese wichtigen Grundprinzipien der Pädagogik haben alle Montessorieinrichtungen auf dieser Welt gemeinsam. Darum ist es auch wenig verwunderlich, dass sich Montessori Klassenräume auf der ganzen Welt sehr ähneln. Damit die Standards überall annähernd gleich sind, legt die Association Montessori Internationale (AMI) die Inhalte der Ausbildungskurse fest und sichert somit den fachgerechten Umgang mit den Materialien und die ursprünglichen Leitgedanken Maria Montessoris:

  1. Montessori Pädagogik hat immer einen hohen Grad an Internationalität und vergleichbaren Standards.

  2. Montessori Pädagogik bedeutet immer auch Friedenspädagogik über alle ethnischen, sozialen und religiösen Grenzen hinweg. 

  3. Montessori Pädagogik fördert und fordert individuelle Intelligenz und kreatives Problemlöseverhalten. Die Kinder werden zu Selbstständigkeit und Unabhängigkeit erzogen. 

  4. Alle pädagogischen Einrichtungen, die nach dem Prinzip von Montessori arbeiten, müssen sich nach der  Entwicklung der Kinder richten, weil sie die Kinder sonst aus dem Blick verlieren. 

  5. Auch wenn es in Montessori Klassen viele Bücher gibt, ist man weit entfernt von der klassischen Buchschule. Montessori Schulen sind immer Erfahrungsschulen des sozialen Lebens.

  6. Montessori Einrichtungen sind für alle Kinder da. Es wird kein Unterschied gemacht zwischen Lernschwachen und Hochbegabten Behinderten und Nichtbehinderten, Einheimischen und Einwanderern, Armen und Reichen.

  7. Montessori Schulen sind immer auch Leistungsschulen, weil Kinder etwas leisten wollen, wenn man ihnen viel Anregung bietet und sie selbstständig arbeiten lässt.

  8. Ist die Montessori Pädagogik richtig umgesetzt, halten die reformpädagogischen Schulen dem Vergleich mit Regelschulen stand und schneiden oft sogar besser ab.

weiterlesen...
Die Drei-Stufen-Lektion
18.11.2015 17:33 von Yvonne Busse
Kategorie: Pädagogik

Ein ganz wesentlicher Bestandteil der Montessoripädagogik ist die Drei-Stufen-Lektion. Alternativ wird diese Lektionen auch Wortlektion oder Zeitlektion genannt.

Bei der Drei-Stufen-Lektion werden neue Lerninhalte mit den entsprechenden Vokabeln verknüpft. Diese Methode wird weltweit bei der Einführung neuer Montessori-Materialien verwendet. Die Lektion läuft dabei immer nach dem selben Schema ab: Benennen, Wiedererkennen, Beherrschen. Die Drei-Stufen-Lektion geschieht häufig in Einzelbetreuung, da sie von den Interessen und dem Entwicklungsstandes des Kindes ausgeht.

Ziele der Drei-Stufen-Lektion sind die Wortschatzerweiterung, die Begriffsbildung und die Sprachförderung.

1. Stufe-Benennen

Neue Materialien oder Sinneseindrücke werden mit den dazugehörigen Vokabeln verknüpft. Der Pädagoge benennt den Gegenstand oder den Sinneseindrück, während das Kind das Neue sieht, riecht oder fühlt. Um nicht von dem neuen Lerninhalt abzulenken, verwendet der Pädagoge einen einfachen Satzbau und einfache Worte.

2.Stufe-Wiedererkennen

Die zweite Stufe kann unmittelbar nach der ersten folgen, könnte aber auch zeitversetzt stattfinden. Das Kind soll nun einen Gegenstand oder einen Sinneseindruck wiedererkennen. In dieser Phase gibt es viele Wiederholungen und Übungen. In dieser Stufe kann man überprüfen und erkennen, ob das Kind den neuen Lerninhalt verstanden hat. Ist dies nicht der Fall, muss man zurück zu Stufe 1.

3.Stufe-Beherrschen

In dieser Stufe wird das Kind nun sprachlich selber aktiv. Es bennent den neuen Lerninhalt auf eine Frage des Pädagogen hin. Auch in der dritten Stufen wird noch wiederholt, geübt und verinnerlicht.

Nun ein kleines und einfaches Beispiel zum Perlenmaterial:

Stufe 1

Der Pädagoge führt vor, wie mit dem Material gearbeitet wird. 

"Das ist eine rote Einerperle."

Stufe 2

Der Pädagoge prüft, ob sich das Kind den neuen Begriff gemerkt hat.

"Wo ist die rote Einerperle?." oder "Lege die rote Einerperle auf den Tisch."

Stufe 3

Der Pädagoge zeigt auf das Material und erfragt den Begriff.

"Was ist das ?"

weiterlesen...
Imbucare Material
01.11.2015 10:01 von Yvonne Busse
Kategorie: Materialien im Einsatz

Das Imbucare Material ist ideal für kleine Entdecker. Es schult nicht nur die Augen-Hand-Koordination sondern beschäftigt sich auch mit dem spannenden Thema der Objektpermanenz. Objektpermanenz meint hier die kognitive Fähigkeit, zu wissen, dass ein Gegenstand noch existiert, auch wenn er momentan nicht sichtbar ist.

Das Material ist so aufgebaut, dass auch schon Kleinkinder damit alleine arbeiten können. Gegenstände müssen in passende Öffnungen eingefügt werden oder nach bestimmten Kriterien sortiert werden. Da diese Übungen genau in die sensible Phasen der Kleinkinder passt, bietet das Material einen hohen Aufforderungscharakter. Eine deutliche Polarisation der Aufmerksamkeit macht sich häufig schon nach wenigen Handgriffen bemerkbar. Die Kinder wiederholen ihre Tätigkeit viele Male, bis sie eine Art innere Befriedigung verspüren.

Durch das Hineinstecken des Gegenstandes in einen Holzkasten, werden bei den Kindern zudem die Finger- und Handgelenksmotorik trainiert. 

weiterlesen...
Der Bauernhof
20.10.2015 11:52 von Yvonne Busse
Kategorie: Neuheiten

Der Bauernhof ist ganz neu in unserem Shop eingezogen. Dieses elementare Material ermöglicht eine spielerische Erweiterung des Wortschatzes und ein Kennenlernen der Wortarten. Weiterhin kann man viele tolle Leseverständnisübungen mit dem Bauernhof durchführen.

Eine erste Leseübung, die man ideal mit unserem neuen Bauernhof nutzen kann, haben wir für Sie als Gratisdownload vorbereitet.


https://www.montessori-material.de/tpl/download/Bauernhoftiere-klein.pdf

weiterlesen...
1 2 3 4

Warenkorb | Mein Konto

Nur noch Euro bis zum kostenlosen Versand (in D)

0 Artikel
0,00 €

Montessori-Garantie

Qualifizierte Beratung


Materialauswahl und Beratung mit Montessori-Diplom

Blog Kategorien


Kontakt & Bestellung

Wir freuen uns auf ihre
Bestellung in unserem
Onlineshop. Noch Fragen?

Kontaktformular / E-Mail
(Antworten rund um die Uhr)

Rückrufservice

Bestellfax: 039208-495113
(Bestellformular drucken)

Ihre Vorteile

Neu & beliebt

35 Klammerkarten Rechtschreibung
35 Klammerkarten Rechtschreibung
weiter » 12,90€

Neu & beliebt

Arbeitskartei für Jahreskreis und Jahreskette
Arbeitskartei für Jahreskreis und Jahreskette
weiter » 14,90€

Neu & beliebt

Arbeitskartei Wiegen
Arbeitskartei Wiegen
weiter » 12,90€

Neu & beliebt

Arbeitskartei Magnettafel mit Pythagoras- und Hunderterbrett
Arbeitskartei Magnettafel mit Pythagoras- und Hunderterbrett
weiter » 14,90€

Neu & beliebt

Arbeitskartei Bruchrechenkreise
Arbeitskartei Bruchrechenkreise
weiter » 13,90€

Neu & beliebt

Arbeitskartei Große Division
Arbeitskartei Große Division
weiter » 14,90€


Lernhilfe für Schüler + Montessori Pädagogik + Übungsblätter