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10 Eigenschaften eines guten Montessori-Pädagogen

07.11.2017 12:49 von Marie Laschitz
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10 Eigenschaften eines guten Montessori-Pädagogen

1. Menschenliebe

2. Freude am Unterrichten

3. Freude am Lernen

4. Vertrauen

5. Fachwissen

6. Improvisationstalent

7. Gute Nerven

8. Teamgeist

9. Die Kunst, sich überflüssig zu machen

10. Gelassenheit



1. Menschenliebe

Die meisten Pädagogen geben auf die Frage hin, warum sie diesen Beruf ergriffen haben zur Antwort, dass sie Kinder lieben und gerne mit ihnen arbeiten. Natürlich ist es die beste Voraussetzung, die kleinen und größeren Kinder wirklich gern zu haben, um mit ihnen gut lernen zu können. Echtes Interesse, Empathie und Engagement erwachsen meistens aus einer Affinität heraus.

Doch reicht die Hinwendung zu Kindern aus oder ist es nicht auch entscheidend, als Pädagoge allgemein ein Menschenfreund zu sein?

Da Pädagogen immer auch eine Vorbildfunktion erfüllen, ist eine menschenfreundliche Grundhaltung eine ungemeine Bereicherung für die Schüler. Sie gibt Orientierung, wo Erziehung hingehen möchte:

Zu einem wertschätzenden Menschenbild, dass auch angesichts gesellschaftlicher Missstände nicht den positiven Blick nach Vorne verliert.

2. Freude am Unterrichten

Auch wenn es in der Montessori-Pädagogik nicht viel Raum für Frontalunterricht gibt, bleibt der Lehrer oder Pädagoge doch immer eine Person, die durch ihre eigene Leidenschaft für ein Thema die Schüler begeistert und mitreißt. Die Überzeugung, dass das menschliche Leben durch Bildung und Wissen unglaublich bereichert wird, ist bestimmt eine hervorragende Motivation für den unterrichtenden Erwachsenen.

Auch die Freude am Erkennen selbst, am Moment, wo es Klick macht im Kopf eines Schülers und das Staunen über die Leistungen des menschlichen Geistes machen das Unterrichten zu einer einzigartigen Aufgabe.

3. Freude am Lernen

Ein guter Lehrer oder Pädagoge bleibt immer auch Lernender und Schüler.

In einer Zeit, in der das Wissen rasant wächst und längst unübersehbar geworden ist, kann und muss jeder Pädagoge offen und neugierig bleiben für neue Entwicklungen und Erkenntnisse.

Besonders schön ist es, wenn ein Schüler, etwa im Computerbereich, dem Pädagogen Wissen vermitteln kann. Dieser Rollentausch schenkt dem Schüler Selbstbewusstsein und dem Erwachsenen, dass er auch eine natürliche Autorität besitzt, wenn er nicht das Wissensmonopol für sich beansprucht.

4. Vertrauen

Vertrauen ist die entscheidende Basis für alle stabilen Beziehungen.

Gegenseitiges Vertrauen schafft den Raum, in dem Dinge wachsen und reifen können. Vertrauen für einen Montessori-Pädagogen kann heißen, den Schülern genügend Spielraum und Zeit für ihre Entwicklung zu lassen, ohne dabei das Ziel aus den Augen zu verlieren. Es kann heißen, das Kind in seinem eigenen Rhythmus arbeiten zu lassen, ohne ständig Prozesse beschleunigen zu wollen. Es kann heißen, viel Vertrauen in das Material zu setzen, das ohne Vermittlung eines Lehrers zeigt, erklärt und verdeutlicht.

5. Fachwissen

Es versteht sich von selbst, dass ein Montessori-Pädagoge eine Menge über Pädagogik, Didaktik und Montessori wissen sollte. In der Ausbildung zum Montessori-Pädagogen passiert aber neben der Wissensvermittlung meistens noch etwas ganz anderes:

Der Funken springt über, die Freude und Begeisterung über die Montessori-Methode. Im optimalen Fall bleibt dieser Funke ein Lehrerleben lang erhalten.

6. Improvisationstalent

Natürlich kommt es immer anders, als man denkt. Unterbrechungen und Störungen gehören zum Schulalltag genauso dazu wie der Stundenplan oder die Pause. Ein entspanntes Verhältnis zu den eigenen Konzepten, Wünschen und Ideen ist hier ungemein hilfreich. Oft lassen sich vermeintliche Störungen auch wunderbar in den Unterricht einbauen. Offenheit und Kreativität des Pädagogen sind da gefragt aber auch die Fähigkeit, das eigentliche Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

7. Gute Nerven

Wer unterrichtet, hat es mit einem Sack voller Flöhe zu tun. Die Aufmerksamkeit bündeln, eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre zu schaffen und für Ruhe zu sorgen kommt oft der Arbeit eines Löwenbändigers gleich. Dafür braucht man Nerven aus Stahl oder, da die wohl niemand hat, ein kompatibles Konzept von dem Begriff "Störung".

Was mich gerade stört, ist für den "Störer" vielleicht ein Erkenntnisprozess, ein Hilferuf oder einfach Ausdruck seiner selbst. Je besser wir den Störenden verstehen und annehmen können, umso weniger rüttelt er an unsere Nerven. Wenn die Nerven trotzdem einmal reißen, ist das nur allzu menschlich. Sich selbst verzeihen und es besser machen ist ein guter Weg.

8. Teamgeist

Montessori-Pädagogen haben den großen Vorteil, dass sie meistens zu zweit in einer Klasse sind. Wie auf einer Bühne können sie den Schülern zeigen, wie eine gelungene Kommunikation funktioniert. Absprache, Auseinandersetzung, Arbeitsteilung und vieles mehr können hier eingeübt und demonstriert werden. Die klassische Lehrerrolle als Inbegriff alleiniger Autorität und Kompetenz ist schon lange überholt durch das Modell eines Pädagogen-Teams, das gleichgestellt und konstuktiv miteinander arbeitet.

9. Die Kunst, sich überflüssig zu machen

"Der .............. kommt!" mit diesem Schreckensruf sind Schüler früher oft an ihre Plätze im Klassenzimmer gesprungen, wenn der Lehrer nahte. An einer Montessori-Schule spielt es meistens keine Rolle, ob der Lehrer gerade im Raum ist oder nicht. Es wird ja nicht für den Lehrer gearbeitet, sondern für sich selbst. Ein Montessori-Pädagoge wird auf seine Schüler und das Material vertrauen und sich nicht für unentbehrlich halten. Er ist mehr derjenige, der Prozesse ins Rollen bringt und bis zu einem gewissen Punkt begleitet.

Er weiß, dass er gute Arbeit leistet, wenn seine Schüler selbständig und unabhängig arbeiten und er sich mehr und mehr zurückziehen kann.

10. Gelassenheit

In dem Wort "Gelassenheit" steckt das Verb "lassen". Sehr oft ist es genau richtig, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Darauf vertrauen, dass die Schüler schon eine Lösung finden. Abzuwarten, bis die Kinder von sich aus etwas wahrnehmen.

Woher die Geduld dafür nehmen? Es gibt viele Möglichkeiten, im privaten Umfeld Gelassenheit zu üben, vom Boldern über Yoga bis hin zur Meditation.

An manchen Montessori-Einrichtungen werden bereits entsprechende Kurse für die Mitarbeiter abgehalten.


 

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